Das Auslandssemester ist vorbei! Ich bin seit Samstag Abend wieder zu Hause im netten Notzingen. Ich habe Schweden mit einem weinenden und lachenden Auge verlassen! Wir kommen auf alle Fälle zurück - das ist sicher :) In good old Germany wurde ich mit einer Überraschungsparty im wahrsten Sinne des Wortes überrascht! Vielen Dank an meinen Bruder und Eltern!
Das ist vorerst das Ende für den Blog! :(
Sonntag, 21. Dezember 2008
Dienstag, 2. Dezember 2008
Mittwoch, 12. November 2008
Schwedischkurs med Fredrik

Leider hat jetzt der 2. Term angefangen und dementsprechend ist auch der Schwedischkurs zu Ende. Es war doch eine schöne Abwechslung jede Woche zweimal in den Kurs zu gehen und eine lockere "Vorlesung" zu haben. Heute haben wir auch schon die Noten bekommen. Es wurde wohl doch strenger korrigiert als erwartet...bin aber immer noch gut weggekommen ;-)
Na, wer ist Fredrik?!
Aarhus
Freitag Abend war die Veröffentlichung des diesjährigen Jule Öls (Weihnachtsbier). Unglaublich, was da in der Stadt los war. Wie bei uns am 1. Mai sind sie mit Oldtimern rumgefahren und die Dänen hatten Nikolausmützen auf und haben Weihnachtslieder gesungen. Sehr lustig! Abends um 11 ist man alle 10 m jemand begegnet, der sich das neue und gute Weihnachtsbier nochmal durch den Kopf gehen ließ. Es waren nicht nur Jüngere unterwegs, sondern auch Ältere. Ein kleiner inoffizieller Feiertag. Überall war die Stadt schon weihnachtlich geschmückt.
Am Samstag habe ich mir zusammen mit Raphaela die Stadt angeschaut. Im Vergleich zu Lund ist Aarhus eine moderne und vor allem größere Stadt. Sehr schnell habe ich festgestellt, dass Dänemark wirklich teurer ist, als Schweden. Unglaublich...ein Coffee to go zwischen 3 und 4 Euro. Dann wollte ich schon keinen Kaffee mehr. Ebenso ist Dänisch keine schöne Sprache. Es hat überhaupt keine Ähnlichkeit zum Deutschen und ist nur ein Wortbrei.
30 km von Aarhus entfernt ist ein Regenwald. Am Sonntag haben wir ihn besucht. Dort gibt laufen oder fliegen manche Tiere frei rum, aber andere sind zum Glück eingesperrt. Die restliche Zeit haben wir in der Stadt gebummelt usw.
Am Dienstag bin ich dann wieder mit dem Bus nach Kopenhagen gefahren. Als erstes fuhr der Bus auf die Fähre und dann ging es an Land weiter. Nach einer 5,5-stündiger Heimreise bin ich glücklich zu Hause angekommen.
Am Samstag habe ich mir zusammen mit Raphaela die Stadt angeschaut. Im Vergleich zu Lund ist Aarhus eine moderne und vor allem größere Stadt. Sehr schnell habe ich festgestellt, dass Dänemark wirklich teurer ist, als Schweden. Unglaublich...ein Coffee to go zwischen 3 und 4 Euro. Dann wollte ich schon keinen Kaffee mehr. Ebenso ist Dänisch keine schöne Sprache. Es hat überhaupt keine Ähnlichkeit zum Deutschen und ist nur ein Wortbrei.
30 km von Aarhus entfernt ist ein Regenwald. Am Sonntag haben wir ihn besucht. Dort gibt laufen oder fliegen manche Tiere frei rum, aber andere sind zum Glück eingesperrt. Die restliche Zeit haben wir in der Stadt gebummelt usw.
Am Dienstag bin ich dann wieder mit dem Bus nach Kopenhagen gefahren. Als erstes fuhr der Bus auf die Fähre und dann ging es an Land weiter. Nach einer 5,5-stündiger Heimreise bin ich glücklich zu Hause angekommen.
Kopenhagen
Am Freitag, 07.11.2008, war es soweit...es ging los nach Kopenhagen. Ich hatte mich mit Kerstin und Raphaela in Malmö im Zug getroffen und dann haben wir uns gemeinsam Kopenhagen angeschaut. Leider hatten wir nicht so Glück mit dem Wetter und es hatte geregnet. Als erstes haben wir die Körperweltenausstellung besucht - einfach nur beeindruckend! Danach sind wir nach Christiania gelaufen. Christiania ist eine Freistadt und dementsprechend eine alternative Wohnsiedlung. Echt mal interessant das zu sehen. Allerdings dürfen keine Bilder gemacht werden.
Weiter ging es dann zum Schloss Amalienborg, der Winterresidenz der Königsfamilie. Es ist gekennzeichnet durch 4 gleiche Gebäude, die im Kreis gebaut sind. Als wir ein Foto schießen wollten, wurden wir freundlich von der Wache (s. Bild) ermahnt, da wir in seiner Laufbahn standen: "Ladies, move!" Okay, okay, wir sind ja schon wieder weg... Natürlich konnten wir das Lachen nicht verhindern. Wir dachten, dass wir weit genug weg waren. Nein, was macht er...er läuft hinter uns und schlägt seine Fersen zusammen! Dann war alles zu spät und wir sind nur noch schnell weiter gelaufen! :-))
Als nächstes sind wir zum Wahrzeichen Kopenhagens an das Ufer gelaufen: Die kleine Meerjungfrau, ein Märchen (s. http://www.zeno.org/Literatur/M/Andersen,+Hans+Christian/M%C3%A4rchensammlung/M%C3%A4rchen/Die+kleine+Seejungfrau)
Nach einem Stadtbummel ging auch schon wieder unser Zug nach Aarhus.
Weiter ging es dann zum Schloss Amalienborg, der Winterresidenz der Königsfamilie. Es ist gekennzeichnet durch 4 gleiche Gebäude, die im Kreis gebaut sind. Als wir ein Foto schießen wollten, wurden wir freundlich von der Wache (s. Bild) ermahnt, da wir in seiner Laufbahn standen: "Ladies, move!" Okay, okay, wir sind ja schon wieder weg... Natürlich konnten wir das Lachen nicht verhindern. Wir dachten, dass wir weit genug weg waren. Nein, was macht er...er läuft hinter uns und schlägt seine Fersen zusammen! Dann war alles zu spät und wir sind nur noch schnell weiter gelaufen! :-))
Als nächstes sind wir zum Wahrzeichen Kopenhagens an das Ufer gelaufen: Die kleine Meerjungfrau, ein Märchen (s. http://www.zeno.org/Literatur/M/Andersen,+Hans+Christian/M%C3%A4rchensammlung/M%C3%A4rchen/Die+kleine+Seejungfrau)
Nach einem Stadtbummel ging auch schon wieder unser Zug nach Aarhus.
Dies uns das
Wenn man nach Hause kommt, dann empfangen einen die lieben Nachbarn mit einer Pippi Långstrump Perücke.
Mmmmhhhh...nach langem Warten sitzen alle gespannt vor ihrem Wiener Schnitzel! Ich habe mich auf die Sauerei eingelassen... Aber es war mal wieder lecker!
Wie beim Kindergeburtstag! Schokokuchen mit Gummibärchen...ist aber auch noch was für Erasmus-Studenten.
Leider sind auch schon wieder die ersten Nachbarn ausgezogen. Wenn man schon aus Singapur nach Europa kommt, dann muss man auch so viel wie möglich von Europa sehen. Deshalb haben meine Nachbarn alle ihre Kurse im ersten Term gemacht und reisen nun im zweiten Term. Zum Abschluss gab es ein Abschiedsdinner mit allen Nachbarn.
Letzte Woche waren Kerstin und 2 Freundinnen von ihr aus Aarhus bei mir für eine Nacht. Abends sind wir in eine Nation gegangen zum "Oktoberfest". Dort war Jägermeister-Promotion und der Schwabe deckt sich dann natürlich mit den Sachen ein, die es umsonst gibt! :-)
Mmmmhhhh...nach langem Warten sitzen alle gespannt vor ihrem Wiener Schnitzel! Ich habe mich auf die Sauerei eingelassen... Aber es war mal wieder lecker!
Wie beim Kindergeburtstag! Schokokuchen mit Gummibärchen...ist aber auch noch was für Erasmus-Studenten.
Leider sind auch schon wieder die ersten Nachbarn ausgezogen. Wenn man schon aus Singapur nach Europa kommt, dann muss man auch so viel wie möglich von Europa sehen. Deshalb haben meine Nachbarn alle ihre Kurse im ersten Term gemacht und reisen nun im zweiten Term. Zum Abschluss gab es ein Abschiedsdinner mit allen Nachbarn.
Letzte Woche waren Kerstin und 2 Freundinnen von ihr aus Aarhus bei mir für eine Nacht. Abends sind wir in eine Nation gegangen zum "Oktoberfest". Dort war Jägermeister-Promotion und der Schwabe deckt sich dann natürlich mit den Sachen ein, die es umsonst gibt! :-)
Kristianstad
Am Kanelbullenfeiertag, 04.10., machten Katja und ich uns auf den Weg nach Kristianstad. Nachdem uns schwedische Kommilitonen fragten, was wir in Kristianstad anschauen wollten, waren wir uns immer noch sicher, dass es dort etwas zu sehen geben muss! Nach einer Stunde sind wir am Bahnhof in Kristianstad angekommen. Als erstes sticht einem die pompöse Heilige Dreifaltigkeitskirche ins Auge. In der Fußgängerzone waren überall Plakate und Schilder aufgestellt zur Feier des Kanelbullenfeiertages. Kanelbulle ist eine Zimtschnecke. Das besondere an ihr ist, dass die Füllung zusätzlich mit einem Sirup gemacht wird und der Teig mit Kardamom gewürzt wird. Echt genial! Da wir ohne Jungs unterwegs waren, konnten wir auch so oft wir wollten in einen Laden zurückgehen und uns nochmals Sachen anschauen... :-) Aus einem Tagesausflug wurde eine Shoppingtour mit Kanelbulle am Fluss.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Göteborg
Göteborg ist die zweitgrößte Stadt Schwedens mit dem größten Hafen des Landes. Die Stadt ist sehr vielfältig und pulsierend. Wir waren an einem Samstag dort und da wurde man durch manche Gassen durchgedrückt. Es Bestand keine Gefahr, dass man umfallen könnte! Die Sauberkeit der Stadt lässt manchmal zu wünschen übrig, obwohl uns in der Einführungsveranstaltung am Anfang vom Semester von "Patrick the policeman" gesagt wurde: "Peeing in public is totally forbidden". Anscheinend wird das in Göteborg nicht so eng gesehen. Die Stadt wird durch den alten Stadtgraben in 2 Teile geteilt. Die Oper ist ein sehr modernes und hervorragendes Gebäude am Ufer. Von Utkiken, ein auffälliges rot-weiß gestreiftes Bauwerk, das auch "Lippenstift" genannt wird, kann ein Blick über die Stadt genossen werden.
Samstag, 25. Oktober 2008
Öland
Öland ist die zweitgrößte Insel Schwedens nach Gotland. Die Ostseeinsel ist mit Schweden durch eine 6 km lange Brücke verbunden. Auf der sehr schönen Insel findet man typische Pflanzen für eine Heide- und Karstlandschaft. Keine so große Bäume usw. Auf der Insel gibt es viele alte Windmühlen, Glasboutiken und Bauernläden. Die Südspitze der Insel ist besonders toll. Dort gibt es ein Naturreservat, Kühe stehen in der See und springen über die Straße und eine Vogelforschungsanstalt. Im Moment ist Hochbetrieb, was Touristen und Zugvögel angeht. Viele Vögel passieren die Insel und deshalb gibt es auch eine Beringungsstation. In einer Reihe stehen die Vogelexperten mit ihren Objektiven aufgereiht...und wehe es dreht sich einer um... Für uns hat der bloße Blick mit dem Auge gereicht!
Freitag, 24. Oktober 2008
Vormsjön, oder: wie kommen wir am schnellsten zur Bushaltestelle zurück?
Vormsjön, das war ein Ausflug der besonderen Art mit Maike. Nachdem wir uns nach einem Blick ins Internet für diesen See entschieden hatten, wussten wir welchen Überlandbus wir nehmen müssen und dann von der Zielhaltestelle aus Richtung Norden laufen. An der Haltestelle hatten wir schnell festgestellt, dass es nicht so einfach ist. Wir sind dann mal "frei Schnauze" losgelaufen auf der Straße. Es war aber "in the middle of nowhere", so dass uns wenn, dann nur sehr schnell fahrende Auto entgegen kamen. Deshalb hatten wir am ersten Bauernhof nach dem Weg gefragt. Als ungefähr 8 Hunde auf uns zu rannten, waren wir uns absolut nicht mehr sicher, ob wir hier richtig sind. Aber letztendlich hat uns doch noch eine liebe ältere Frau weitergeholfen. Die Beschreibung war: "Folgt immer der Straße, nach der 2. Brücke wird ein Badeschild kommen und dann seit ihr da. Es dauert zu Fuß wahrscheinlich 45 min." Na dann... Wir sind fröhlich marschiert und schon bald wurde uns klar, dass es länger als 45 min. dauern wird. Sonst kam natürlich niemand auf die Idee an den See zu gehen. Schon auf dem Hinweg hatten wir uns überlegt, wie lange wir wohl wieder für den Rückweg brauchen. Wir hatten 2 Stunden angesetzt. Glücklicherweise hatten wir den See gefunden und wir waren mal wieder alleine. Mit Vesper und einem kleinen Mittagsschlaf hatten wir uns wieder erholt. Aber da war ja noch der Rückweg zur Bushaltestelle... Auf einmal kamen 3 Frauen mit ihrem Picknick-Korb. Unser Gedanke: Es gibt hier auch noch Menschen?! Als wir uns auf den Weg machten, waren die 3 Frauen auch wieder auf dem Rückweg zu ihrem AUTO. Perfekt! Aber wie stellen wir es an, dass sie uns mitnehmen?! Als Maike an der Scheibe geklopft hatte und schon mal das Fenster aufging, lief alles wie geschmiert. Wir wurden sogar weiter als wir wollten mitgenommen! Es war die Rettung!
Samstag, 18. Oktober 2008
Malmö
Malmö ist mit 270.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Schwedens und durch die Öresundbrücke mit Kopenhagen, Dänemark, verbunden. Die Öresundbrücke ist 16 km lang und wurde 2000 eröffnet. Die beiden Länder wachsen durch sie zu einem länderübergreifenden Ballungsraum zusammen. Von Lund nach Malmö fährt man 20 min. mit dem Zug. Der Turning Torso ist ein "Wolkenkratzer" in der Nähe vom Hafen. Der Torso besteht aus 9 Kuben, die 90° um ihr Längsachse gedreht sind. Er wird als Büro- und Geschäftsgebäude genutzt und dreht sich ständig. (http://www.turningtorso.com/) Die Stadt, v.a. die Altstadt, ist durch viele rote Backsteinhäuser gekennzeichnet.
Freitag, 17. Oktober 2008
Helsingborg
Helsingborg liegt an der Westküste und man fährt von Lund mit dem Zug ungefähr eine Stunde. Skanes zweitgrößte Stadt ist am nächsten an Dänemark gelegen. Von Helsingborg sieht man mit bloßem Auge das Ufer von Helsingör. Regelmäßig pendeln Fähren zwischen den beiden Ländern, aber es fahren auch Fähren nach Deutschland. Die Beziehungen der beiden Nachbarn waren nicht immer so gut. Die schmale Wasserstraße wurde früher vom Festungsturm aus kontrolliert. Heute heißt es, dass der Bau der Öresundbrücke ein Zeichen der Annäherung der beiden Länder war. Die Altstadt Helsingborgs ist durch kleine Läden und vielen kleinen Cafés gezeichnet und es herrscht eine sehr gemütliche Atmosphäre. Das Rathaus ist durch seine Backsteinfassade und den hohen Glockentürmen sehr auffällig.
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